Sonntag, 22. Juli 2018

ÜBERSICHTEN: NEWS - BIBLIOTHEK - PROJEKTE zum DIALOG


2.  InterReligiöse Bibliothek (IRB) 
InterReligious Library - Bibliothèque InterReligieuse - Biblioteca InterReligiosa
 
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Hauptseite der IRB:
Alle KATALOGE mit Archiven: hier 
  •  Neuzugänge der Bibliothek (Print): hier


3.  (Inter)-Religiöse Einrichtungen
und Projekte

Berlin-Marzahn: Gärten der Welt - China

                                                                                                                                                                                                                
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Reinhard Kirste - Biografisches (aktualisiert)

1942 in Berlin-Lichtenrade geboren
Während der Schulzeit in der kirchlichen Jugendarbeit engagiert
(BK - Schülerbibelkreise)


1961  Abitur an der Ulrich-von-Hutten-Schule Berlin-Lichtenrade

1961 - 1966 Studium der Ev. Theologie und Religionspädagogik
                  in Berlin (Kirchliche Hochschule) und den
                  Universitäten Tübingen und Göttingen


1966  1. Theologisches Examen vor dem Konsistorium
         der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg (West)


1966 - 1970: Vikar und Prädikant in Berlin:
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Königin-Luise-Gemeinde Schöneberg,
Genezareth-Gemeinde Neukölln

Schulpraktikum: Ev. (Real-)Schule Charlottenburg

Nov. 1969 bis März 1970: Hilfsprediger in der Martha-Gemeinde Kreuzberg

1969   2. Theologisches Examen und Ordination 
          zum Pfarrer durch Bischof Kurt Scharf

1970  Heirat mit Karin Kirste

1970 - 1975 Gemeindepfarrer
der Ev.-Luth. St. Cosmas- und Damian-Gemeinde Hildesheim
mit den Ortsteilen, Hildesheimer Wald, Marienrode, Barienrode,
Neuhof, Trockener Kamp -
verbunden mit Unterrichtsaufträgen für den Ev. Religionsunterricht
am Goethe-Gymnasium Hildesheim
und der Integrierten Gesamtschule Hildesheim
Zusätzlich: Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule Hildesheim
im Wintersemester 1974/1975 und Sommersemester 1975


1975 Abschluss der Dissertation bei Prof. Dr. Helmut Gollwitzer, Berlin
        Promotion zum Dr. theol. (summa cum laude)
        an der Kirchlichen Hochschule Berlin


1975 - 2005 Schulreferent für die Lehrerfortbildung in Ev. Religionslehre in den Kirchenkreisen Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg
Zeitweise Lehraufträge (bzw. Mitarbeit) an der PH, dann Universität Dortmund
Sommersemester 1976 - Sommersemester 1986
und Lehrauftrag an der Ruhr-Universität Bochum,
Wintersemester 1982-1983 (Proseminar:
Die Bedeutung meditativer Elemente im Religionsunterricht)



1983 - 1993 Mitwirkung beim Forschungsprojekt
der Islamischen Wissenschaftlichen Akademie (IWA)
und der Universität zu Köln
unter Leitung von Prof. Dr. Abdoljavad Falaturi:
„Analyse der Schulbücher zum Thema Islam in den europäischen Ländern und zum Thema Christentum in Islamischen Ländern“


1989 Mitbegründer und als stellvertretender Vorsitzender seitdem Koordinator der
Interreligiösen Arbeitsstelle (INTR°A) e.V. in Nachrodt/Westfalen,


Seit 1990  Gemeinsam mit KARIN KIRSTE:
Ausbau und Organisation der InterReligiösen Bibliothek (IRB)
in Nachrodt mit Informationen und Materialpräsentationen nach Schwerpunkten.
2005-2007 Erstellung des Gesamtkatalogs, der kontinuierlich aktualisiert und erweitert wird.


1991 - 2018: West-östlicher Divan Iserlohn: 
                    Baustelle Kulturbrücke Nr. 01 - 142


2003 Mit Karin Kirste: Gründung der Stiftung „Omnis Religio“ 

2005 - 2008 
  •  Mitglied des Projektausschusses (2005-2007) „Weißt du, wer ich bin“, getragen von den großen Kirchen, dem Zentralrat der Juden sowie zwei großen islamischen Organisationen in Deutschland Mitherausgeber von drei Materialheften und eigenen Beiträgen zu: Spirituelle Raumbegehungen (s.u.). 
  • Gutachter beim Focus-Wettbewerb 2006: „Schule macht Zukunft“
  • 2007: Gutacher beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Programmbereich "Modellprojekte: Jugend, Bildung und Prävention" (Regiestelle "Jugend für Vielfalt") durch GSUB - Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung Berlin: Projekte gegen Rechtsextremismus.
  • 2008: Gutachter bei Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS),
    ESF-Programm 2008
  • 2008: Gutachter bei Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS),
    XENOS-Programm 2008
Seit 2005 Lehrauftrag an der Technischen Universität Dortmund im Fachbereich „Humanwissenschaften und Theologie“ - Institut für Ev. Theologie 
Themen der Seminare und Materialzusammenstellungen: hier
--- Hinweise zum Lehrauftrag an der TU-Dortmund --- (Biografisches und Arbeitsschwerpunkte): hier





Persönliche Interessen- und Arbeitsschwerpunkte
sowie ehrenamtliche Tätigkeiten


Arbeiten zur Begegnung der Religionen sowie Fragen des interreligiösen und interkulturellen Lernens mit umfänglichen Reisen ...



Regelmäßige Bearbeitung dieser Blogs und Blogseiten: 
Mitgliedschaften und Ehrungen
Mitarbeit bei:

CC


Römisches Imperium: Der Limes im Rheingau, im Taunus und der Wetterau

Der germanische Limes (Rhein-Main-Donau)
zwischen Köln und Regensburg (Wikipedia)
Zur Vergrößerung auf das Bild klicken!
Die militärischen Grenzsicherungen des Römischen Reiches gegen eindringende Völker haben eine beeindruckende "Spur" hinterlassen - den Limes (= Schneise, Grenzweg).  Entstanden ist dieser Grenzzaun vom 1.-6. Jahrhundert. Er reicht von Britannien (Hadrianswall) im Westen, durch Nieder- und Ober-Germanien, durch Österreich, den gesamten Balkan bis zu den römischen Grenzregionen des Schwarzen Meeres, um über das Gebiet der heutigen Türkei, des Nahen Ostens schließlich auf der Südseite des Mittelmeeres im heutigen Marokko zu enden.
Eine große Zahl von damit zusammenhängenden archäologischen Zeugnissen lässt sich darum auch in Deutschland finden: Kastelle, Legionslager, Wachtürme, Außenposten. Zugleich zeigen diese römischen, teilweise rekonstruierten Reste auch eine gewisse Flexibilität der Grenzbewachung: Die Ausgrabungen und Funde verdeutlichen nämlich, dass nicht nur ein reger Handelsaustausch die Grenzregionen prägte, sondern auch religiös viele unterschiedliche Einflüsse der Kulturen und Religionen diesseits und jenseits des Limes sich miteinander vermischten.
Das gilt auch für den Rheingau, den Taunus und die Wetterau. 
Römerlager Waldgirmes bei Wetzlar (Lahntal)
 mit der rekonstruierten Reiterstatue des Augustus

Bleirohr der Wasserleitung mit Inschrift der 14. Legion.
die in Wiesbaden (Aquae Mattiacorum) stationiert war.
(Museum Castellum Wiesbaden, Wikipedia)


Limesturm des Kastells Zugmantel
an der alten Nord-Süd-Verbindungsstraße (B 417)
bei Wiesbaden 


Palisadenzaun des Limes am Kastell Zugmantel


Limesturm in Dasbach bei Idstein




Rekonstruiertes Kastell Saalburg im Taunus



Römersäule im Kastell Echzell bei Altenstadt
Rechts unten: Der Gott Merkur

CC 


Die wirkungsgeschichtliche Bedeutung antiker Religion und Philosophie (aktualisiert)

Musée du Louvre - Cover (1990): 
Bestattungsmahl des Maliku (Detail)
aus Palmyra, 2. Jh. v. Chr.


Die drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam haben ihre Wurzeln in den kulturellen, politischen und religiösen Vorgegebenheiten der Antike. Die vernetzte Vielfalt im Mittelmeerraum, im Mittleren und Nahen Osten sowie auf der Arabischen Halbinsel und in Afrika sind kaum zu überschauen. 

Einige wenige Aspekte seien hervorgehoben:



Zarathustra-Religion und Yeziden  (Êzîden) 
Manichäismus
Der berühmte dreisprachige Stein von Rosette  (196 v. Chr.) -
hier als große Kopie im Museum von Figeac (Place des Écritures
) - (Wikipedia)
Der Stein von Rosette in Figeac:
Leserichtung von oben: Hieroglyphen, Demotisch,  Altgriechisch
Ausschnitt (Wikipedia)

Philosophien und Religiosität
in der Antike:
Griechenland, Gnosis, Juentum,
Christentum


Mithras opfert den Stier, 100 -200 n.Chr.
(Louvre Lens, Nordfrankreich)

Das Römische Weltreich 
Hadrianstor mit Kolonnade in Palmyra, 2015 zerstört  (Wikipedia)

Die mittelöstliche, ägyptische und arabische Welt vor dem Islam
Katalog zur Ausstellung im Neuen Museum Berlin (2017) ---
Prestel-Verlag München 2017, 336 S., Abb. -  Details: hier 

Die Bedeutung der Mutterkulte

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