Mittwoch, 1. Juni 2022

Reinhard Kirste - Biografisches (aktualisiert)


29.03.1942 in Berlin-Lichtenrade geboren

1944-1946 Auf Grund der Luftangriffe auf Berlin Evakuierung
nach Dinkelsbühl zu den mütterlichen Großeltern.

Einschulung 1948 in Lichtenrade

Während der Schulzeit in der kirchlichen Jugendarbeit engagiert
(BK - Schülerbibelkreise)


1961  Abitur an der Ulrich-von-Hutten-Schule Berlin-Lichtenrade


1961 - 1966 Studium der Ev. Theologie und Religionspädagogik
in Berlin (Kirchliche Hochschule)
und den Universitäten Tübingen und Göttingen



1965 Verlobung mit Karin Runge in Berlin (1.  Advent, Marienkirche)

1966  1. Theologisches Examen vor dem Konsistorium
         der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg (West)


1966 - 1969: Vikar, Predigerseminar und Prädikant in Berlin:
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Königin-Luise-Gemeinde Schöneberg,
Genezareth-Gemeinde Neukölln

Schulpraktikum: Ev. (Real-)Schule Charlottenburg
1967 - 1969: Ehrenamtliche Mitarbeit in der Telefonseelsorge Berlin

Nov. 1969 bis März 1970: Hilfsprediger in der Martha-Gemeinde Kreuzberg


1969   2. Theologisches Examen und
          am 08.12.1969 Ordination 
zum Pfarrer durch Bischof Kurt Scharf
          im Johannesstift Berlin-Spandau


24.08.1970  Heirat mit Karin Kirste
          Standesamt: Aurich --- Kirche: Rechtsupweg


1970 - 1975 Gemeindepfarrer
der Ev.-Luth. St. Cosmas- und Damian-Gemeinde Hildesheim
mit den Ortsteilen, Hildesheimer Wald, Marienrode, Barienrode,
Neuhof, Trockener Kamp. Zu dieser Arbeit gehörte auch:

  • Berufsbegleitende Fortbildung der Erzieherinnen im
    Ev. Kindergarten Hildesheimer Wald (Comenius-Kindergarten)
  • Entwicklung neuer Konzepte für den Konfirmandenunterricht
  • In den Sommermonaten regelmäßige Meditationen in der
    Torkapelle 
    St. Cosmas und Damian auf dem Gelände des
    ehem. Zisterzienserklosters Marienrode
  • 1971: Einrichtung einer Ladenkirche im Neubaugebiet "Trockener Kamp"
  • Nebenamtlicher Religionsunterricht am Goethe-Gymnasium Hildesheim
    und der Integrierten Gesamtschule Hildesheim
  • Zusätzlich: Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule Hildesheim
    --- Wintersemester 1974/1975:
         Hermeneutische Bemühungen der 50er und 60er Jahre
    --- Sommersemester 1975: Protestantische Perspektiven:
          Dietrich Bonhoffer, Paul Tillich und Dorothee Sölle 

1975 Abschluss der Dissertation:
"Das Zeugnis des Geistes und das Zeugnis der Schrift" 
bei Prof. Dr. Helmut Gollwitzer, Berlin
        Promotion zum Dr. theol. (summa cum laude)
        an der Kirchlichen Hochschule Berlin (West)
        (seit Oktober 1992
         mit der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität fusioniert)


1975 - 2005 Schulreferent für die Lehrerfortbildung in Ev. Religionslehre in den südwestfälischen Kirchenkreisen Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg
  • Verbunden mit nebenamtlichem Religionsunterricht an Schulen des Märkischen Kreises(Märkisches Gymnasium am Hemberg, Gymnasium an der Stenner Iserlohn
     
    sowie am Walburgis-Gymnasium Menden).
  • Aufbau von Arbeitsgruppen mit Schülern
    zur Vorbereitung und Durchführung 
    von
    regelmäßigen Schulgottesdiensten und Pausengebeten
  • Meditationstagungen mit LehrerInnen und SchülerInnen
  • Nachqualifizierung in Ev. Religionslehre von Lehrer/innen,
    die fachfremd Ev. RU erteilen: "Neigungsfach"
    im Rahmen des Pädagogischen Instituts Villigst
  • Zeitweise Lehraufträge (bzw. Mitarbeit) an der
    --- PH, dann Technische Universität Dortmund:
    - 
       
    Sommersemester 1976 - Sommersemester 1982: Details: hier 
    --- Wintersemester 1983/1984: Proseminar
          an der
    Ruhruniversität Bochum (Fakultät Ev. Theologie)

         Die Bedeutung meditativer Elemente im Religionsunterricht
       
       1977 - 1991 Urlauberseelsorge - einige Wochen in den Sommermonaten
                         Walchensee (1977), Lienz, Osttitol (1978),
                        Hallstatt O.Ö. (1985-1989), Kitzbühel (1990/1991)


1981 Mitbegründer der Christlich-Islamischen Gesellschaft (CIG e.V.)
          Mitorganisation der Christlich-islamischen Wochen
           in verschiedenen Städten No
rdrhein-Westfalens (bis 1988)  
           Vgl. David Rüschenschmidt: 
          Zwischen Kirchturm und Minarett. Frankfurt/M.: Campus
          2022, 367 S., Personenregister

     
1983 - 1993 Mitwirkung beim Forschungsprojekt
           der Islamischen Wissenschaftlichen Akademie (IWA)
           und der Universität zu Köln

            unter Leitung von Prof. Dr. Abdoljavad Falaturi:
            „Analyse der Schulbücher zum Thema Islam in den europäischen Ländern
            und zum Thema Christentum in Islamischen Ländern“



1984 - 2004 Mitglied des Theologischen Ausschusses
    der Ev. Kirche von Westfalen (EKvW)


1989/1990 Mitbegründer und als stellvertretender Vorsitzender
bis November 2018 Koordinator der
Interreligiösen Arbeitsstelle (INTR°A) e.V. in Nachrodt/Westfalen.
Mitorganisation der INTR°A-Jahrestagungen bis 2018


Seit 1990  Gemeinsam mit Karin Kirste:
Ausbau und Organisation der InterReligiösen Bibliothek (IRB)
2005-2007 Erstellung des Gesamtkatalogs,
der kontinuierlich aktualisiert und erweitert wird.
2021 Einrichtung der eigenen Bibliotheks-Webseite

1991 - 2018:
West-östlicher Divan Iserlohn:  Baustelle Kulturbrücke Nr. 01 - 142


                           
  
Dezember  2003:
Anerkennung der m
it Karin Kirste 
gegründeten Stiftung „Omnis Religio“ 
durch die Stiftungsbehörde bei RP Arnsberg, NRW
                            Seitdem Stiftungsvorsitzender
August 2021: Einrichtung der gemeinsamen Webseite:
Stiftung Omnis Religio & Interreligiösem Bibliothek (IRB)
        

2004 - 2007 
Mitwirkung bei dem Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben in Deutschland: Weisst du, wer ich bin? 
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen [ACK ] 


2005 - 2008 
  • Mitglied des Projektausschusses (2005-2007) „Weißt du, wer ich bin“, getragen von den großen Kirchen, dem Zentralrat der Juden sowie zwei großen islamischen Organisationen in Deutschland Mitherausgeber von drei Materialheften und eigenen Beiträgen zu: Spirituelle Raumbegehungen (s.u.). 
  • Gutachter beim Focus-Wettbewerb 2006: „Schule macht Zukunft“
  • 2007: Gutacher beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Programmbereich "Modellprojekte: Jugend, Bildung und Prävention" (Regiestelle "Jugend für Vielfalt") durch GSUB - Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung Berlin: Projekte gegen Rechtsextremismus.
  • 2008: Gutachter beim Bundesministerium
    für Arbeit und Soziales (BMAS), ESF-Programm 2008
  • 2008: Gutachter beim Bundesministerium
    für Arbeit und Soziales (BMAS), XENOS-Programm 2008


Von Sommersemester 2005 
'bis Wintersemester 2018/2019
Lehrauftrag an der Technischen Universität Dortmund im Fachbereich
„Humanwissenschaften und Theologie“ - 
Institut für Ev. Theologie 

Studienschwerpunkte und Begegnungen >>>

Oktober 2019


Blogger seit Oktober 2007 - 
zu interreligiösen, religionswissenschaftlichen
und religionspädagogischen Themen

--- Übersichtsseite "Dialog der Religionen", weitere Details, s.u. ---

Menden, August 2020
Im Labyrinth
der Kathedrale von Amiens (2014)

Nachtrag zum Symposium, 27.04.2022

29.03.2022: 
Online-Symposium
zum 80. Geburtstag

mit Nachtrag
INTR°A- im Gespräch am 27.04.2022
Thema: Dialog und Bildung in pluralistischer Perspektive


Termin noch offen: Grabeskirche Liebfrauen Dortmund


Persönliche Interessen- und Arbeitsschwerpunkte
sowie ehrenamtliche Tätigkeiten

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Arbeiten, Vorträge und Seminare
zur Begegnung der Religionen sowie zu Fragen
des interreligiösen und interkulturellen Lernens

Umfängliche Reisen
> Mittelmeerraum: Türkei (Westtürkei mit Istanbul), Ägypten, Marokko, Tunesien, Kanaren
> Arabische Halbinsel:  Vereinigte Arabische Emirate (VAE: Dubai, 
, Sharjah, Abu Dhabi), Oman
> Naher Osten: Israel, Libanon, Syrien, Jordanien
> Asien: Indien, Nepal, Sri Lanka, Indonesien (Java und Bali), Singapur
    Malaysia, China mit Hongkong,
> Australien, USA: Ost- und Westküste mit Hawaii,
> Lateinamerika: Mexiko, Guatemala, Honduras, Peru, Bolivien, Paraguay, Brasilien 
> Europa (außer Deutschland): Schwerpunkt Frankreich, Monaco,
   ferner: Niederlande, Belgien, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Italien mit Sizilien,
   Spanien mit Balearen und Kanaren, Andorra,
   Portugal mit Madeira, Malta, Balkan, Griechenland mit Rhodos und Kreta, Zypern,
   Dänemark, Norwegen, Schweden  (mit Göteborg, Stockholm und Uppsala)
   Damalige Sowjetunion (Leningrad und Moskau), Estland (Tallin),
   Polen (Warschau und Westpreußen),
   Großbritannien (England und Wales), Irland (Dublin)



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