Mittwoch, 31. Januar 2018

Bild und Klang: Orient und Okzident (aktualisiert)

St. Reinoldi, Dortmund
Vorlesungsreihe der TU Dortmund:
Wintersemester 2017/2018
Bild und Klang: Orient und Okzident
in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum, dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi, Ostenhellenweg 2, 44135 Dortmund



17.10.2017 19:30 - 21:00 Uhr
Bild und Klang: Orient und Okzident
Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang” bringt die Universität in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Zum Auftakt der Reihe, die in diesem Semester unter dem Oberthema „Orient und Okizent” steht, findet eine gleichnamige Einführungsvorlesung statt.


24.10.2017: Kreuzzüge

07.11.2017: Orient-Klischees

14.11.2017: Migration der Bücher

21.11.2017:  Byzanz

28.11.2017: Orientmoden

05.12.2017: Jerusalem

12.12.2017: Joseph in Ägypten 

09.01.2018: West-östlicher Divan

16.01.2018: Orientforschung 
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30.01.2018: Ausklang


Samstag, 27. Januar 2018

Fatima Mernissi - Vordenkerin für Frauenrechte im Islam (aktualisiert)


Die bedeutende marokkanische Soziologin
Fatima Mernissi (1940-2015) 
gehörte zu den engagierten Frauen und wichtigsten Intellektuellen in der islamischen Welt.
Sie gehört zu den beeindruckenden Frauengestalten muslimischer Modernisierung - nicht nur in den traditionellen Gesellschaften des Maghreb, sondern generell. Dabei sind ihr die humanistischen Werte, die sie auch im Koran sah, ausgesprochen wichtig mit der Forderung nach weiterer Aktualisierung. So plädierte sie für einen Islam, der der Menschenwürde - ob Mann und Frau - die Priorität einräumt. Angesichts patriarchaler Strukturen entwickelte sie eine Art islamischen Feminismus, der auch von der europäischen Frauenbewegung beeinflusst wurde.
Darum wehrte sich Fatima Mernissi mit Vehemenz gegen eine Koran-Auslegung, die die Männer den Frauen überordnet sowie eine islamistisch geprägte Frauenbewegung, die unter dem Label des Feminismus überholte Verhaltensmuster wieder einzuführen versucht.
Ins Deutsche übersetzte Titel, die bereits die Denkrichtung der Autorin zeigen und ihr  islamwissenschaftliches und gesellschaftspolitisches Engagement verdeutlichen u.a.:
  • Geschlecht, Ideologie, Islam. München: Frauenbuchverlag 1987
  • Der politische Harem. Mohammed und die Frauen. Frankfurt/M.: Dagyeli 1989
  • Die Sultanin. Die Macht der Frauen in der Welt des Islam. Hamburg / Zürich: Luchterhand 1991
  • Die Angst vor der Moderne. Frauen und Männer zwischen Islam und Demokratie. Hamburg / Zürich: Luchterhand 1992
  • Die vergessene Macht. Frauen im Wandel der islamischen Welt. Berlin: Orlanda Frauenverlag 1993
  • Harem. Westliche Phantasien - östliche Wirklichkeit.
    Aus dem Englischen von Kate Reiner. Freiburg u.a.: Herder 2000/2005

Donnerstag, 18. Januar 2018

Der Engel der Kulturen auf dem Weg der Versöhnung

Der Weg des Rad-Engels
Nach vielen Veranstaltungen im Jahre 2011 setzt der Engel der Kulturen auch im Jahr 2012 seinen versöhnenden Lauf über Plätze und durch Schulen fort. Angesichts der zunehmenden rechtsextremen Gewalt und der oft offen präsentierten Islamfeindlichkeit ist es wichtig, dass noch mehr von seinen multikulturellen Friedensabdrücken in deutschen Städten entstehen.
Übrigens: Wer genau hinschaut, sieht innerhalb des Ringes den Engel ...:
Was ist der Engel der Kulturen?
Es der interreligiöse Engel des Künstlerpaares Carmen Dietrich und Gregor Merten, eine ringförmige Skulptur- ein mobiles Zeichen, das seinen Abdruck an vielen Orten Deutschlands hinterlässt
Ein-Blick in die "Werkstatt": hier 

Aber es gibt nicht nur den großen Radengel, sondern dieser Engel lässt sich als Bodenintarsie nieder und verwandelt 50-Cent-Münzen in Engelgeld.

Die Homepage des Engels
  
Ältere Berichte
Die Abrahamkarawane im Jahre 2010 nach Istanbul

Vom 3. -31. Mai 2010 war im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR 2010 der Engel der Kulturen in der Abraham-Karawane unterwegs, und zwar ging es von Essen über  Marl, Augsburg, Pècs (Ungarn), Sarajevo, Skopje (Makedonien) nach Istanbul und über Dubica, Banja Luka (Bosnien & Herzegowina) zurück nach Augsburg.
Angesichts der immer noch sichtbaren Zerstörungen auf dem Balkan wurde mit dem Engel der Kulturen der Friedensgedanke zwischen den Kulturhauptstädten vom Ruhrgebiet durch den Balkan bis in die Türkei ein gemeinsames symbolisches Band gespannt. Für die Abrahamsreligionen bleibt die Versöhnung zwischen den verschiedenen Glaubens- und Lebensweisen eine unaufhörliche Verantwortung. Die Abraham-Karawane mit ihrem Rad-Engel erinnerte daran.

Der Engel der Kulturen als Bodenintarsie:
Beispiele von Schulen, Synagogen, Kirchen, Gemeindehäusern
Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Köln / Unesco-Schule Essen /  Jahrhunderthalle Bochum  / Unesco-Schule Gesamtschule Ückendorf, Gelsenkirchen / Berufskolleg Ehrenfeld, Köln /  Pestalozzi-Realschule, Bochum-Wattenscheid / Berufskolleg Am Haspel Wuppertal / Nacht der offenen Gotteshäuser, Marl / Herz-Jesu-Kirche, Dorfplatz, Bergisch Gladbach-Schildgen, Bremen, Oberschule Koblenzer Straße / Gladbeck, Martin-Luther-Forum / Essen, TRIMET / Weilerswist, Gesamtschule /Augsburg, Hohes Friedensfest, Martin-Luther-Platz / Saarburg, St. Laurentius / Herne-Wanne-Eickel, Christuskirche /  Essen, Erlöserkirche / Bad Oldesloe, Auf der Hude / Bonn, Deutschlandfest und NRW-Tag, Eingang zum Hofgarten / Dortmund, Pauluskirche / Essen, Fatih-Moschee, DITIB Essen
Im Rahmen der Abraham-Karawane zu den Kulturhauptstädten Europas 2010:
Am Salzmarkt Essen / Agoston-Platz Pécs, Ungarn / Alte Synagoge Sarajevo / Schule des 26. Juli, Skopje-Shutka, Makedonien / Lisesi Büyükcekmece, Istanbul / Mittelschule Nikola Teska, Kozarska Dubica, Bosnien & Herzegowina / Kloster Maria Stern, Banja Luk, Bosnien & Herzegowina, Rathausplatz Augsburg, Herz-Jesu-Kirche, Dorfplatz

Freitag, 12. Januar 2018

Jesus zwischen Juden, Christen und Muslimen (Seminarmaterial - aktualisiert)

Brennpunkte des "Trialogs" in Geschichte und Gegenwart

Mit Beispielen aus verschiedenen Epochen der Geschichte Europas bis in die Gegenwart ging es in diesem Seminar an der TU Dortmund (Wintersemester 2014/15). Im Mittelpunkt stand das keineswegs spannungsfreie theologische Verständnis der drei monotheistischen Religionen zur Bedeutung Jesu im Sinne von Vorbild und Heilsorientierung.

Seminarprogramm - Übersicht 



Kursorische Begleitlektüre:
Themenschwerpunkte
  • Der Jesus der Christen gegenüber Muslimen und Juden
  • Das Problem des Adoptianismus - "Grenzwertiges"
    in den offiziellen Christologien
  • Das Islamische Jesusbild in seiner Heilsbedeutung
    in Vergangenheit und Gegenwart
  • Das jüdische Jesusbild: Grundsätzliches und
    geschichtliche Veränderungen
  • Wechselseitige Einflüsse zwischen Judentum und Islam
    in Bezug auf das Jesusbild
  • Die Quellen der drei Religionen zum Jesusbild
    auf der Iberischen Halbinsel
1.  Einführung und Begleitlektüre
Organisatorisches, Referate und Präsentationen,
Im Wissen liegt ein tiefes Wissen,
das die Wissenden nicht kennen,
und in der Entsagung liegt eine Entsagung,
von der die Entsagenden nichts wissen.
Bayazid Bistami, persischer Mystiker (803-875),
zitiert in: Hossein Kazemzadeh-Iranschähr (Hg.):
Leben und Sprüche der Sufi-meister des Islam. Berlin: Dagyeli 2005, S. 169


--- Vorverständnisse und Jesus-Bilder: Wer ist Jesus für mich?
--- Anregungen aus dem digitalen Religionskurs: Openreli 2014: GlaubWürdig?!  
 

2.  Die Quellen und ihre Auslegung: Bibel und Koran
Das Leben ruht im Wissen,
 und die Ruhe liegt in der Erkenntnis.
Die Seligkeit aber ruht im Gebet und in der Andacht.
Bayazid Bistami, aaO Nr. 84, S. 176,
Epalza-Lektüre: print - aaO S. 23-40, digital: S. 10-18:
Der Jesus der Christen gegenüber Juden und Muslimen

S. 243-253, digital: S. 103-108: Der Adoptianismus auf der Iberischen Halbinsel




3.  Jesus und Maria - im Koran und im Neuen Testament 
Gott wollte, dass die Menschen,
die Selbsterkenntnis erreichten,
denn darin liegt die Gotteserkenntnis.
Bayazid Bistami, aaO Nr. 58, S. 172

--- Epalza-Lektüre: print - aaO S. 153-186, digital: S. 65-79


4.  Jesus und Mohammed - Prophet und Siegel des Propheten

Gottes ist der Westen und der Osten;
wohin immer ihr euch wendet,
dort ist Gottes Angesicht.
Sure 2,109

Aktualisierung durch Johann Wolfgang von Goethe
Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.
Er, der einzige Gerechte,
Will für jedermann das Rechte.
Sei von seinen hundert Namen
Dieser hochgelobet! Amen. 
West-östlicher Divan (1819, erweitert 1827)
Moganni Nameh - Buch des Sängers -
Talismane 
 

--- Epalza-Lektüre: print - aaO S. 123-137, digital: S. 52-59


5.  Jesusbilder - Künstlerische Ausprägungen der Christologien
H.G.Pöhlmann:
Wer war Jesus von Nazareth?
--- aus dem Inhaltsverzeichnis --

Wenn du zu diesem Weg geführt wirst,
finde den Ort in dir, der dir hilft,
mehr und mehr du selbst zu werden.
Meditation zu Al-Mubdi = Gott als Initiator,
einer der 99 Namen Gottes 
(Neil Douglas-Klotz: Die Weisheit der Sufis.
99 Meditationen der Liebe.
München: Kösel 2004, S. 21)


--- Epalza: print - aaO S. 30-40, digital: S. 13-18

--- Christologie in der Alten Kirche    (aus theo-notizen) 
--- Einheit Gottes: Christologie und Trinität (mit Schaubildern)
--- Jesusbilder in Vergangenheit  und Gegenwart  
--- Jesusbilder: Passion (Eule der Minerva)
--- Jesusbilder: Trinität (Eule der Minerva) 

6.  Die Iberische Halbinsel als Schmelztiegel
unterschiedlicher Gottesvorstellungen

Es gibt zweierlei Geburt im Menschen;
eine in die Welt und eine aus der Welt,
will sagen: geistig in Gott hinein.
Meister Eckhart (um 1260-1328),
rheinischer Mystiker udn Theologie

(aus Deutsche Predigten, Nr. 4: Von stetiger Freude)

Die Gesellschaften der drei hispanischen Religionen 
Epalza: print - aaO S. 221-235, digital: S. 93-99

7.  Jesus - Prophet, Gesandter, Jesu Leben Tod und "Himmelfahrt",
seine Wunder, seine Sendung
aus der Sicht des Barnabas-Evangeliums


Er zeigt ganz klar alle Dinge, weil Er der Innere ist,
Er birgt das Sein aller Dinge, weil Er der Äußere ist.
Ibn Ata'ullah (Ibn Ata'Allah), islamischer Mystiker aus Ägypten (gest. 1309)
In: Annemarie Schimmel (Hg.): Gärten der Erkenntnis.
Texte aus  der islamischen Mystik. DG 37.
Düsseldorf u.a.: Diederichs 1982, S. 166

8.  Dialog und Auseinandersetzung -
Zur Bedeutung Jesu bei Muslimen und Christen

Such Gott nicht in der Ferne, Nein!
Im Herzen hat die Wohhnstatt Er.
Gib ganz und gar dein Du-Sein auf,
dann leuchtet er im Herzen auf!
Annemarie Schimmel: Wanderungen mit Yunus Emre.
Köln: Önel 1989, S. 80

Yunus Emre, anatolischer Mystiker-Dichter (gest. um 1320)

Lektüre: Epalza: print - aaO S. 111-215, 
besonders wichtig: S. 188-220 
Der Koran. Übers.+ Einl.: Hans Zirker.
Darmstadt: WBG 2003, S. 44-45
digital: S. 47-65, besonders wichtig: S. 79-92


--- Vortrag und Diskussion mit Mehmet Soyhun,
islamischer Theologe und Übersetzer bei DITIB Köln


--- Thematisches Protokoll:
Jesus im Islam
und Barnabas-Evangelium






9.  Religiöse Absolutheitsansprüche in der Gegenwart
Religiöse Rechtfertigungungen von Gewalt bei 
aktuellen Konflikten 
Die Liebe allein versteht das Geheimnis,
andere zu beschenken und
dabei selbst reich zu werden.
Clemens von Brentano (1778-1842),
deutscher Schriftsteller der Romantik


10.  Islamische Jesuslegenden / Jesus im Sufismus
Wohin du auch gehen magst,
immer begegnest du Gott.
Gott ist, was vor uns ist
André Gide,
französischer Schriftsteller (1869-1951)
Epalza,  print - aaO S. 188-210, digital: S. 79-89: Jesu Leben, seine Wunder und seine Sendung



11.  Die Weihnachtsgeschichte im Christentum und im Islam

Mache dich auf, werde licht!
Denn dein Licht kommt.
Jesaja 60,1

12.  Umfeld der Weihnachtsgeschichten in Christentum und Islam
und "christianisierte" Weissagungen im Alten Testament
Erst wenn ich, der uneinschließbaren Anderheit 
 eines Wesens gewahr werdend, 
darauf Verzicht leiste, 
es mir irgend einzuverleiben, einzuverseelen, 
wird es mir wahrhaft zum Du. 
Das gilt für Gott wie für Mensch.
Martin Buber. Gottesfinsternis. 
Gerlingen: Lambert Schnieder 1994, 2. Aufl., S. 95
    13.  Jüdische Jesusverständnisse - Grundmuster
    Wie die Hand vors Auge gehalten den größten Berg verdeckt, 
    so deckt das kleine irdische Leben dem Blick
    die ungeheueren Lichter und Geheimnisse, 
    deren die Welt voll ist. 
    Und wer es vor seinen Augen wegziehen kann, 
    wie man eine Hand wegzieht, 
    der schaut das große Leuchten des Weltinnern.
    Aus der chassidischen = ostjüdischen Mystik, 18. Jh., 
    in Peter Sloterdijk (Hg.):
    Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker, 
    gesammelt von Martin Buber. 
    DG 100. München: Diederichs 1993, S. 281
         Epalza print: S. 41-106, digital: S. 18-46
         Gegen die christologischen Lesarten bestimmter Bibeltexte,
         print: S. 56-66, digital:  S. 25-29


    --- Halima Krausen: Was der Koran zum Judentum sagt
    --- Jüdische Stimmen zu Jesus 

    14.  Jüdische Sichtweisen auf Jesus:
    Martin Buber, Schalom Ben-Chorin, Pinchas Lapide 

    Wir wissen nicht, woher wir kommen,
    Wir wissen nicht, wohin wir gehen,
    Wir sind von einer großen Hand genommen,
    Wir sind die Frage: Du bist das Verstehen.
    Schalom Ben-Chorin: Ein Leben für den Dialog (1999), S. 49

    --- Die Brückenfunktion von Martin Buber: Dialog als Prinzip
    --- Schalom Ben-Chorin (Hg. Walter Homolka): Ein Leben für den Dialog.
         Gütersloher Verlagshaus 1999 

    --- Schalom Ben-Chorin: Jüdischer Glaube. Tübingen: Mohr 1979, 2. Aufl.
    --- Schalom Ben Chorin: Die Bedeutung Jesu für das Judentum 
    --- Martin Buber: Zwei Glaubensweisen. Darmstadt: WBG 1994 
    --- MADRAGULE BADI, Jean-Bertrand:
        Inkarnation in der Perspektive des jüdisch-christlichen Dialogs.

         Mit einem Vorwort von Michael Wyschogrod.

         Paderborn: Schöningh 2006, 308 S. (nicht vollständig - ausführliche Leseprobe)


    --- Pinchas Lapide: ist das nicht Josephs Sohn?
        Jesus im heutigen Judentum.
        Stuttgart: Calwer / München: Kösel 1976 

    --- Pinchas Lapide / Karl Rahner: Heil den den Juden?
         Ein Gespräch. Mainz: Grünewald 1983

    --- Rudolf Krause: Der monotheistische Jesus
         - Jüdische Jesus-Bilder (2012) 

    --- Jesus der Jude und die Chancen für den "Trialog" 

    Thematisches Protokoll:
    Jesusverständnisse von Schalom Ben-Chorin,
    Pinchas Lapide und Martin Buber


    15.  Bilanz - "Trialog" zwischen Jeschua, Isa und Jesus?
    Freund, so du etwas bist, so bleib nur ja nicht stehn,
    man muss von einem Licht fort in das andre gehn.
    Angelus Silesius (1624 - 1677),
    ( = Schlesischer Engel) eigentlich Johannes Scheffler,
    deutscher Arzt, Priester und Dichter
    Aus "Der cherubinische Wandersmann" (1675)




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    Literaturhinweise für die Besprechung im Seminar:
    • Roger Arnaldez: Trois messagers pour un seul Dieu.
      Spiritualités vivantes 93.
      Jungfrau mit Kind
       --- Mogul-Kunst (1625-1628)

      Paris. Albin Michel 1991 (= drei Boten für einen einzigen Gott)
      Rezension in: Revue de l'histoire des religions, vol. 202, no. 202-204, 1985, pp. 428-432
    • Reza Aslan: Zelot. Jesus von Nazareth und seine Zeit. Reinbek: Rowohlt 2013
      Rezensionsnotizen bei Perlentaucher: hier
      --- Anmerkungen des Rowohlt-Verlages
    • Baudouin Dupret: La charia. Des sources à la pratique, un concept pluriel.
      Paris: La Découverte 2014
    • Matthias Lutz-Bachmann / Fidora, Alexander (Hg.): Juden, Christen und Muslime.
      Religionsdialoge im Mittelalter.
      Darmstadt: WBG 2004
      (mit Rezension: hier) 

    • Martin Bauschke: Der Sohn Marias. Jesus im Koran. Darmstadt: WBG 2013
      (mit Rezension: hier)
    • Abdul-Ahad Dawud: Muhammad in the Bible.
      Durban (Südafrika): Islamic Propagation Centre 1990, 2. Aufl.
      (Parteiischer Text eines Ahmadi-Muslims)
    • Josef Imbach: Wem gehört Jesus? Seine Bedeutung für Juden, Christen und Moslems.
      München: Kösel 1989
    • Gérard Israёl / Alain Houziaux / Khaled Bentounes: Le Coran, Jésus et le judaïsme.
      Paris: Desclée de Brouwer 2004
    • Susanne Heine / Ömer Özsoy / Christoph Schwöbel / Abdullah Takim (Hg.):
      Christen und Muslime im Gespräch.
      Eine Verständigung über Kernthemen der Theologie.

      Gütersloher Verlagshaus 2014 --- --- Rezension: hier ---
    • Elsa Sophia Kamphoevener. Islamische Christuslegenden.
      Fromme Legenden des Islams. Zürich: Arche 1963
    • Reinhard Kirste: Die Bibel interreligiös gelesen.
      Interkulturelle Bibliothek, Bd. 7. Nordhausen: Bautz 2006, S. 120-126 
    • Tarif Khalidi: Der muslimische Jesus.
      Aussprüche Jesu in der arabischen Literatur. Düsseldorf: Patmos 2002
      Rezension des englischen Titels in H-Net-Reviews (June 2003)
    • Karl-Josef Kuschel: Juden, Christen und Muslime. Herkunft und Zukunft.
      Düsseldorf: Patmos 2007
    • Karl-Josef Kuschel. Weihnachten und der Koran. Düsseldorf: Patmos 2008
      (mit Rezension: hier)
    • Tarif Khalidi: Un musulman nommé Jésus. Paris: Albin Michel 2003 (als TB 2014)
    • Tarif Khalidi: Der muslimische Jesus. Aussprüche Jesu in der arabischen Literatur.
      Düsseldorf: Patmos 2002
    • Horst Georg Pöhlmann: Wer war Jesus von Nazareth?
      50 Jesusbilder aus den Religionen, der Philosophie, der Literatur und der Theologie
      GTB 1423. Gütersloh: GVH 2002, 8. völlig überarb. Aufl. 
    • Annemarie Schimmel: Jesus und Maria in der islamischen Mystik.
      München: Kösel 1996
    • Grand Rabbin René-Samuel Sirat / Mgr Olivier de Berranger / Youssef Seddik:
      Juifs, Chrétiens, Musulmans. Lectures qui rassemblent, lectures qui séparent.
      Paris: Bayard 2007
    • Georges Tartar: Dialogue Islamo-Chrétien sous le Calife Al-Ma'Mûn.
      Les épîtres d'Al-Hashimî et d'Al-Kindî. Paris: NEL 1985
    Weitere Informationen: