Montag, 10. Juni 2019

Die Seidenstraße - Buddhismus zwischen Indien, Zentralasien, China und Japan (aktualisiert)

Cover des Ausstellungskatalogs 1992
Der Buddhismus entstand  als Reform-Hinduismus  sehr wahrscheinlich im 5. Jh. v. Chr. in Indien.

Sehr bald verbreitete sich diese neue Religion über die Handelsrouten (die "Seidenstraße") sowohl nach Westen wie nach Osten. Die Entwicklung in China spielt dabei eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung des Mahayana-Buddhismus.
Auch Japan entwickelte besondere Formen des  aus China "eingewanderten" Buddhismus. Hier spielt die Wertschätzung des Lotos-Sutra eine erhebliche Rolle. Das gilt zum einen für den meditativ geprägten
Zen-Buddhismus, der aus China einwanderte (Chan-Buddhismus) und auch im Westen populär wurde.
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    Aus dem Flyer der Ausstellung (Wien und Wolfenbüttel, Frühjahr 2000):
    Buddhistische Manuskripte der Großen Seidenstraße.
    Das Lotos-Sutra und seine Welt
      Lotos-Sutra (Sanskrit) - National-Archiv Indien
    Im Rahmen des Shin-Buddhismus (Nichiren-Buddhismus)  hat sich der Reines-Land Buddhismus Amida- oder Amitabha-Buddhismus ein Gnadenverständnis entwickelt, das an protestantische Glaubensformen und die lutherische Rechtfertigungslehre erinnert. 
    --- Die drei Sutren des Reines-Land-Buddhismus (englisch) >>>
    --- Jean Eracle: Trois soûtras et un Traité de la Terre pure. Aux sources du bouddhisme mahâyâna.
        Paris: Seuil 2018 --- 
    Verlagsinformation >>>


    Schließlich gibt es noch eine ganze Reihe esoterischer Typen, die teilweise Elemente der ursprünglichen Religionen Japans aufgenommen haben.

    Der Nichiren-Buddhismus ist die Basis für die nicht nur in Japan,
    sondern weltweit tätige laienbuddhistische Organisation 
    Soka Gakkai (SGI).


    CC


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