Samstag, 25. März 2017

Focus Lateinamerika (aktualisiert)

Lateinamerika ist ein von vielen Umbrüchen geprägter Kontinent. Neben den großen indigenen Kulturen der Mayas, Atzeken, Inkas und anderer Völker veränderte die Eroberung Amerikas durch Spanier und Portugiesen den Kontinent grundlegend. So sind die Hauptsprachen in Mittel- und Südamerika, also von Mexiko bis Argentinien sind überwiegend Spanisch (und in Brasilien) Portugiesisch. Etwa 70% der Bevölkerung gehören der Katholischen Kirche an, allerdings haben die indigenen Religionen und sog. Mischkulte, aber auch fundamentalistische protestantische Gruppen erheblich an Einfluss gewonnen. So lohnt der Blick in die lange Geschichte dieses Kontinents ebenso wie die aufmerksame Beachtung aktueller Entwicklungen.
Mittelamerika mit Karibik (Wikipedia)



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Hauptsprachen in Lateinamerika:
Grün: Spanisch; Ocker: Portugiesisch;
Blau: Französisch; Grau: Englisch
(Wikipedia.en)




Hier einige Hinweise zur Lektüre und Weiterarbeit:
Weiteres:

Ø  AZZI, Riolando / BASTIAN, Jean Pierre / DUSSEL, Enrique / SALINAS, Maximiliano: Theologiegeschichte der Dritten Welt. Lateinamerika. Kaiser Taschenbücher 127. München: Kaiser 1993
Ø  BITTERLI, Urs: Die Entdeckung Amerikas. Von Kolumbus bis Alexander von Humboldt. München: C.H. Beck 1991, 544 S., Abb., Namenregister
Ø DELGADO, Mariano: Hunger und Durst nach Gerechtigkeit. Das Christentum des Bartolomé de las Casas. Freiburg (CH): Kanisius 2001
Ø FABER, Gustav: Auf den Spuren von Christoph Kolumbus. München: List 1987, 280 S., Abb.,
Namen udn Ortsregister

Ø GEWEXKE, Frauke: Wie die neue Welt in die alte kam.München:  dtv 4568, 1992, 315 S. + Abb..
Ø  GUTIERREZ, Gustavo: Gott oder das Gold. Der befreiende Weg des Bartolomé de Las Casas.
Freiburg u.a.: Herder 1990 

ØMIRES, Fernando: Im Namen des Kreuzes. Der Genozid an den Indianers während der spanischen Eroberung: theologische und politische Diskussionen, Fribiurg/Brig (CH): Edition Exodus 1989, 253 S.
Ø  VIGIL, José María: Teología del pluralismo religioso. Curso sistemático de teología popular. Quito (Ecuador): Abya Yala 2005 
Deutsch: Theologie des religiösen Pluralismus. Eine lateinamerikanische Perspektive. Hg.: Ulrich Winkler / Übersetzung: Helene Büchel / Mitarbeit: Reinhard Kirste. Innsbruck-Wien: Tyrolia 2013, 492 S.





Von Isis und Ischtar bis Maria: Himmelsköniginnen (aktualisiert)

Die Heilige Familie: Horus, Osiris, Isis
Louvre, Paris (Wikipedia)
Isis mit Horus,
Louvre, Paris
(Wikipedia.en)

Der Mittelmeerraum sowie der gesamte Mittlere Osten war bis zum Aufkommen der monothe-istischen
Religionen religiös durch Göttinnen und Götter geprägt.
Diese traten oft als Paar auf.

In Ägypten entwickelte sich sogar eine "Heilige Familie" mit                                                    Isis, Osiris und Horus

Das religiöse Grundmuster ist fast durchgängig die Mondgöttin in Verbindung mit dem Sonnengott. Besonders im Zweistromland und im Mittelmeerraum dominierten die Göttinnen mit ihrer unmittelbaren kosmischen Verbindung zu Mond und Sternen.
Luna mit der Mondsichel -
 Kapitolinische Museen, Rom
(Wikipedia.en)



Babylonisches Ischtar-Tor,
Pergamon-Museum Berlin (Wikipedia)

Die Situation änderte sich langsam um 1000 v. Chr., als durch die eingewanderten [israelitischen] Wüstenstämme sich eine henotheistische/monotheistische Religion neben den anderen Kulten etablierte. Hier entwickelte sich gegen die vorherrschenden kanaänischen Religionen Tendenzen eine von Männerbildern geprägte Religion, die schließlich zu einer scharfen Abgrenzung des Einen-einzigen Gottes gegenüber den anderen Glaubenstraditionen führte. 

Davon berichtet die Bibel z.B. beim Kampf des Propheten Elia gegen die Baals-Religion (1. Könige 18-19). Hinter Baaldem [untergeordneten] Sonnen- und Regengott, stand jedoch die in vielen Variationen auftretende mächtige Himmelskönigin Astarte/Aschera/Ischtar. Sie beherrschte den gesamten mittelöstlichen Raum. Ihr Symbol war der Mond, zugleich ihre Waffe. Mit dem (Mond-)Bogen ging sie zwischen Himmel und Erde auf die Jagd. Darum wird die griechische Artemis bzw. die römische Diana auch als Jagdgöttin dargestellt. 
Auch im vorislamischen Arabien spielten diese Welten- und Himmelsgöttinnen eine große Rolle: Die Göttinnen in Mekka vor Mohammed


Astarte, 6. Jh. v. Chr. (Wikipedia)
Diese scheinbar verschiedenen Göttinnen sind seit der Steinzeit (ab ca. 35.000 v.Chr.) letztlich Varianten des Kultes der Großen Mutter (Magna Mater), der Urmutter und Weltgebärerin. Griechische Religionen und römische Adaptionen nahmen sie in ihr Pantheon unter verschiedenen Namen auf. Auch der Apostel Paulus machte mit ihr als Artemis unangenehme Bekanntschaft durch den Aufstand der Silberschmiede, die für die vielen Pilger Devotionalen der Muttergöttin herstellten und durch Paulus ihre Existenz in Frage gestellt sahen (Apg. 19). 

Artemis-Kybele,
Museum Selcuk-Ephesus (Wikipedia)
Kybele, römische Kopie
Kapitolinische Museen
(Wikipedia)
Das Christentum - aus dem Judentum hervorgegangen - hatte nämlich den starken Mutterkulten kaum etwas entgegenzusetzen. Die geringe Repräsentanz des göttlich Weiblichen nötigte die Christen in der Auseinandersetzung mit den "heidnischen" Kulten zur verstärkten Betonung der Jungfrau Maria. Sie hatte schließlich einen Gottessohn geboren, der nun zugleich mit dem "Vater" angebetet und verehrt werden sollte. Eine gewisse weibliche "Verstärkung" kam in den östlichen Regionen des Christentums dadurch hinzu, dass der Heilige Geist als dritte "Person" der entstehenden Trinitätslehre z.T. weiblich, nämlich als Sophia, als Weisheit Gottes verstanden wurde.
Maria als Gegenpol zu den weiblichen Gottheiten nahm traditionsgeschichtlich ihren Weg von Bethlehem und Nazareth nach Ephesus. Im Zusammenhang mit der Tradition des Johannes-Evangeliums könnte sie eine "Etappe" in Damaskus gehabt haben. Dies signalisiert u.a. die dortige Marienkirche (Mariamitische Kathedrale). Bei Ephesus, dem Zentrum des Kybelekultus, stirbt Maria der Legende nach. Dort wird bis heute das Haus der Maria als Heilige Stätte verehrt.

Haus der Mutter Maria bei Ephesus (Wikipedia)
Literatur: Theodora Jenny-Kappers:
Muttergöttin und Gottesmutter in Ephesos.
Von Artemis zu Maria.
Zürich: Daimon 1986, 199 S., Abb., Register

Inhaltsverzeichnis: hier
Die liberale römische Religionspolitik tat übrigens das ihre dazu, dass die Mutterkulte schon längst in andere Teile des Imperium Romanum gekommen waren.
Es entstand sogar ein kleines Heiligtum der Kybele im wichtigen römischen Legionslager Castrum Novaesium (= Neuss). Der sog. Blutgraben,"Fossa Sanguinis," könnte mit den Opferungen für die Göttin zu tun gehabt haben. 
Bei der kirchlichen Verehrung Mariens als Gottesgebärerin, Gottesmutter und Himmelskönigin wurden ihr zwar Altäre gewidmet, jedoch blieb sie immer der Trinität von Gottvater, Sohn und Heiligen Geist untergeordnet. Allerdings flossen und fließen in den Marienkult weltweit Traditionen der Vorgängerreligionen ein. Dies zeigt sich in der Gegenwart besonders in der Marienverehrung Lateinamerikas.

Vgl. Virgil Elizondo: Unsere Liebe Frau von Guadelupe. Evangelium für eine neue Welt.
Aus dem Englischen von Karl Pichler. Luzern: Ed. Exodus 1999, 158 S.



Marienleuchter im Dom von Wetzlar (R.K.)

Kleine Literaturauswahl:
  • Helgard Balz-Cochois: Inanna. Wesensbild einer unmütterlichen Göttin.
    Studien zum Verstehen fremder Religionen, Bd. 4.
    Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn 1992, 240 S., Register
  • Franz Baumer: Der Kult der Großen Mutter.
    Schauplätze einer mythischen Welt. 
    München: Langen Müller 1993, 352 S., Abb., Register
    Jacques Bonvin: Vierges Noires. La réponse vient de la Terre. Paris: Dervy 1988, 304 pp.
  • Jonathan Cott: Isis and Osiris. Exploring the Goddess Myth.
    New York: Doubleday 1994, 209 pp., illustr., index
    --- Kurzkommentar: hier
  • Andreas Feldtkeller: Im Reich der syrischen Göttin.
    Eine religiös plurale Kultur als Umwelt des
    frühen Christentums.
    Studien zum Verstehen fremder Religionen, Bd. 8
    Gütersloher Verlagshaus Gerd Mohn 1992, 240 S., 333 S.
  • Brigitte Gronenberg: Die Götter des Zweistromlandes.
    Düsseldorf/Zürich: Patmos 2004, 290 S., Abb., Index
  • Jean Hani: La Vierge Noire et le Mystère Marial.
     Paris: Guy Trédaniel 1995, 177 pp., illustr.
  • Josef Imbach: Marienverehrung zwischen Glaube und Aberglaube. Düsseldorf: Patmos 2008, 252 S., Abb.
  • Sharukh Husain: The Goddess.
    An Illustrated Guide to the Divine Feminine.
    One Spirit Living Wisdom Library.
    London: Duncain Baird 1997, 184 pp., index
    2. Aufl. 2003
    --- Deutsch: Die Göttin. Das Matriarchat,
        Mythen und Archetypen,
        Schöpfung, Fruchtbarkeit und Überfluss.
        Köln 2001, 184 S., Abb., Register
    --- Ergänzende Informationen: hier
  • Christa Mulack: Die geheime Göttin im Christentum.
    Reihe Symbole. Stuttgart: Kreuz 1985, 246 S.
  • Karen L. King (ed.): Women and Goddess Traditions in Antiquity and Today.
    Minneapolis, MN (USA): Augsburg Fortress 1997, 450 pp., index
  • Caitlin Matthews: Sophia - Göttin der Weisheit. Aus dem Englischen von Clemens Wilhelm
    Solothurn / Düsseldorf: Walter 1993, 424 S., Index
  • Giovanni Miegge: Die Jungfrau Maria. Studie zur Geschichte der Marienlehre.
    Kirche und Konfession, Bd. 2. Göttingen: V & R 1962, 218 S., Register
  • Elisabeth Moltmann-Wendel / Hans Küng / Jürgen Moltmann (Hg.):
    Was geht uns Maria an?
    GTB 493. Gütersloher Verlagshaus 1988, 208 S. 
  • Florence Quentin: Isis l'Éternelle. Biographie d'un mythe féminin.
    Paris: A. Michel 2012, 260 pp.
  • George H. Tavard: The Thousand Faces of the Virgin Mary.
    Collegeville, MN (USA): Liturgical Press 1996, VIII, 275 pp., index
  • Marina Warner: Maria: Geburt, Triumph, Niedergang, Rückkehr eines Mythos?
    München: Trikont 1982, 483 S., Abb., Register
Reinhard Kirste

März 2017



Dienstag, 21. März 2017

Yeziden / Jesiden / Êzîden - eine alte mittelöstliche Religion

Mausoleum
von Scheich Adi ibn Musafir,

in Lalish, Nordirak (Wikipedia)
Bei den Yeziden handelt es sich um eine religiöse - überwiegend kurdische - Minderheit.  
Sie praktiziert einen sehr alten monotheistischen Glauben. Wichtige Symbole der religiösen Tradition sind der Pfau und die 20strahlige Sonne als Gotteszeichen. 

Vermutlich verbinden sich in der yezidischen Glaubenstradition Elemente des Mithras-Kultes, des Zorastrismus, des Islam mit sufischen Elementen, aber auch Einflüsse aus Judentum und dem orientalischem Christentum.

Die Verbreitungsgebiete der yezidischen Bevölkerung liegen bzw. lagen im nördlichen Irak, Nordsyrien, der Südosttürkei und im Iran. Sie sind durch die ISIS-Truppen massiven Verfolgungen, Ermordungen und Vertreibungen ausgesetzt.





Minirock gegen Burka? Der Dauer-Streit um Schleier und Kopftuch (aktualisiert)

Am Schleier bzw. am Kopftuch der Muslimas scheiden sich die Geister. Je nach Position der Betreffenden ist das Kopftuch und in der extremen Form die Vollverschleierung entweder kulturell-islamische Tradition, islamistisches Programm oder deutlich gemachtes Selbstverständnis einer der islamischen Frau, z.T. auch als Abgrenzung gegenüber sog. westlicher Freizügigkeit.
Besonders heftig wird die Debatte bei einem möglichen Burka-Verbot:
Darf jede tragen, was sie will oder ist es im laizistischen Staat unmöglich, dass jemand mit völlig verdecktem Gesicht in der Öffentlichkeit herumläuft? Wird mit einer solchen Bedeckung nicht die Frauenemanzipation mit Füßen getreten?


In Frankreich hatte der damalige Präsident Sarkozy im Juni 2009 mit der Bemerkung den Streit angestoßen, dass die Burka in Frankreich nicht willkommen sei. Vgl. dazu das Dossier in LE FIGARO (19.06.2009).

Seit dem Jahr 2011 besteht in Frankreich das Verbot, die Burka in der Öffentlichkeit zu tragen. Der Europäische Menschenrechtshof in Straßburg hat im Juli 2014 dieses Gesetz für rechtmäßig erklärt (Spiegel online vom 01.07.2014)
Die gesamte Problematik hatte bereits die Soziologin Juliette Minces
unter dem Titel "La femme voilée. L'islam au féminin" 1990 präzise umschrieben (deutsche Ausgabe bei rororo TB1983: Verschleiert - Frauen im Islam, 1992, siehe Bild), indem sie die alltäglichen Formen der Unterdrückung zur Sprache brachte, dagegen den juristischen Status der Frau im Islam hielt und mit Beispielen aus dem Maghreb und dem Nahen Osten konkretisierte. 


Zur Orientierung:
--- Die verschieden Typen der (Gesichts-)Bedeckung muslimischer Frauen
     
(Le Monde online, 11.04.2011)

--- Gesichtsschleier in Ägypten 
- auch ein europäisches Problem !
     (Dialog der Religionen, 23.10.2009)





Montag, 20. März 2017

RELIGIONEN IM GESPRÄCH (RIG 1-9) - Texte zum Download

RIG-Texte und Rezensionen

Herausgeber:
Reinhard Kirste / Paul Schwarzenau /
Udo Tworuschka

Verlag: Zimmermann in Balve (ab RIG 2)

RIG 1/JIB 1 (1990) bis RIG 9 (2006)

Auswahlpräsentation mit Download-Möglichkeit von Texten der Printausgaben 

                 

Gemeinsam vor Gott. Religionen im Gespräch (JIB 1/RIG 1, 1990)
--- Ludwig Schleßmann / Reinhard Kirste: Eine WocheTrialog
     "Ständige Konferenz von Juden, Christen und Muslimen in Europa (JCM) -
      Bendorf, Februar 1990 (S. 253-254)
--- Baar1990: Die ÖRK-Konferenz in Baar/Schweiz 1990.
     Zum Verständnis des Religionendialogs im Sinne eines Pluralismus
     Einleitung: Reinhard Kirste (S. 229-235)

Engel - Elemente - Energien (RIG 2, 1992)
Inhaltsverzeichnis RIG 2
 
--- Abdoldjavad Falaturi:
     Dialog zwischen Christen und Muslimen in Europa
(S. 74-79)

--- Swidler-Fritsch-Dialog: Gespräch zwischen Leonard Swidler
      und Sybille Fritsch-Oppermann: Was heißt Dialog? ( S. 117-157)
--- Chung Hyun Kyung: "Komm, heiliger Geist -
      erneuere die ganze Schöpfung". Referat
      während der 7. Vollversammlung des ÖRK 1991
      in Canberra (Australien) -  (S. 292-303)
--- Annemarie Schimmel: Engel im Islam (S. 282-291)
--- Ella Rozett (Ellen von Rautenstrauch): Himmelsläuferinnen -
     die Engel des tibetischen Buddhismus?
(S. 350-360)

--- Abdoldjavad Falaturi:
     Die Islamische Wissenschaftliche Akademie zu Köln (IWA)
     (S. 498-501)

Interreligiöser Dialog zwischen Tradition und Moderne (RIG 3, 1994)
Inhaltsverzeichnis RIG 3 
--- mit Begleit-Zitaten von Hasan Askari ---

Wertewandel und religiöse Umbrüche (RIG 4, 1996)
Inhaltsverzeichnis RIG 4 



Neue Herausforderungen für den interreligiösen Dialog (RIG 7, 2002)
Inhaltsverzeichnis RIG 7


Wegmarken zur Transzendenz (RIG 8, 2004)
Inhaltsverzeichnis RIG 8
--- mit Begleit-Zitaten von Khalil Gibran ---


Europa im Orient - der Orient in Europa (RIG 9, 2006)
Inhaltsverzeichnis RIG 9

--- Raimon Panikkar: Estudio preliminar sobre la sabiduría oriental /
     Vorstudie zur östlichen Weisheit
(S. 11-32)

--- Raimon Panikkar: Die Aufgabe der Philosophie
     angesichts einer bewaffneten Vernunft
(S. 33-43)

--- Martin Repp: From Disputations to Dialogue
      - An Inquiry into Forms of Religious Communication in Japanese Buddhism
      and European Christianity (S. 44-59)
--- Ashgar Ali Engineer: Inter-Faith Relations in Medieval India (S. 98-103)
--- Ashgar Ali Engineer: Islam and modern Age (S. 104-113)
--- Christoph Elsas: Religionsfreiheit wozu?
     Grundwerte im Dialog nach dem Irakkrieg (S. 252-258)
--- Martin Bauschke: "Die Stunder der Märtyyrer"
     - Beobachtungen zum Islam und seiner "Talibanisierung" (S. 268-277)
--- Reinhard Kirste: 15 Jahre West-östlicher Diwan in Iserlohn (S. 342-345)
--- Reinhard Kirste: Qantara.de und Babelmed
     - Europäische Tore zur islamischen Welt (S. 374-377)

Rezensionen in RIG 1-9:
RIG 1 (1990) bis RIG 9 (2006): Übersicht aller besprochenen Bücher


Veröffentlichte Rezensionen aus RIG 1-9
und alle weiteren Besprechungen im

Archiv der Rezensionen (unter den Namen der Autoren bzw. Herausgeber)