Montag, 5. November 2012

Morgen-Impuls - INTR°A-Tagung am 04.11.2012

Einstimmung mit der Sansula (einem afrikanischen Zupfinstrument)

Wort-Meditation
Dieser Tag ist ein Geschenk.
Dies ist Anlass zum Dank.
Uns ist die Sonne erschienen,
das Licht des Lebens gegen den Tod.
Wir bitten an diesem Morgen
um die Kraft des Lebens
und die Energie der Liebe -
nicht nur für uns,
sondern für eine Welt des Friedens

Aufbau der Religionslichter mit dem Künstler Leo Lebendig,
die aus der Dunkelheit heraus zu leuchten beginnen.


Schweigen und Umschreiten der Installation


Meditative Klänge mit der Sansula


Segenswort
Göttliches begleite uns
und schütze uns.
Göttliches sei vor uns und hinter uns.
Göttliches trage und erfülle uns.
Gott jenseits aller Namen. Amen.

Sonntag, 25. März 2012

Die Engel-Karawane in Duisburg


Der "Engel der Kulturen" in Duisburg
Am 24. März 2012 "hielt" der Engel an mehreren Stationen in Duisburg: DITIB-Moschee in der Wanheimer Straße, Katholische Kirche St. Bonifatius, Salvatorkirche am Burgplatz und Jüdisches Gemeindezentrum.
Die Nacht der Offenen Gotteshäuser bot eine beeindruckende Kulisse für das Legen von temporären Sandbildern an den einzelnen Stationen. Sie wurden mit Hilfe des Engel-Rades und weißem Sand gebildet. Interreligiöse Begegnung ist fortschreitende Bewegung. 
An den einzelnen Stationen durch Gebete aus den drei Religionen gestärkt, folgten die Teilnehmer/innen dann dem Rad-Engel zur letzten Station.

Zum ersten Mal wurde eine Engel-Bodernintarsie vor einer Synagoge in Deutschland verlegt, der
Synagoge am Duisburger Innenhafen.

Sie war von einer muslimischen Gruppe der Fatih-Moschee in Essen vorbereitet worden.
Mit Gebeten von den Vertretern der drei Abrahamsreligionen wurde zum Ausdruck gebacht, dass die versöhnende Kraft der himmlischen Boten in unserer Gesellschaft ihr Friedenswerk weiter treiben möge.


Für die nächste Aktion wurde wiederum ein Stahlring für die Verlegung einer weiteren Bodenintarsie, und zwar in Leverkusen, ausgeschweißt. Inzwischen ist der "Engel der Kulturen" dort angekommen und hat ein sehr positives Echo bekommen
(siehe Ablaufplan vom 20.04.2012).


Den krönenden Abschluss bildete in der Synagoge Duisburg das Abrahamskonzert des Ensembles AVRAM.
(AVRAM auf YouTube, 2'30"): An diesem Abend mit Musik und Gesang vom Mittelalter bis zur Neuzeit begegneten sich Okzident und Orient, ganz wie es der Mystiker Djelaladdin Rumi (1207-1273) Grenzen überschreitend fühlte:

Was soll ich tun, o ihr Muslims? Ich kenne mich selber nicht: Ich bin weder Christ noch Jude, auch Parse und Muslim nicht; vom Osten nicht, noch vom Westen, vom Festland nicht, noch vom Meer, nicht stamm ich vom Schoße der Erde und nicht aus des Himmels Licht. Ich bin nicht aus Staub oder Wasser, aus Feuer nicht, noch aus Wind ... Mein Ort ist da, wo kein Ort ist, mein Zeichen ist ganz ohne Mal. Nicht Körper bin ich noch Seele -
                                    EIN GLANZ NUR VON SEINEM LICHT.




Mittwoch, 22. Februar 2012

Der Engel der Kulturen auf dem Weg der Versöhnung

Der Weg des Rad-Engels
Nach vielen Veranstaltungen im Jahre 2011 setzt der Engel der Kulturen auch im Jahr 2012 seinen versöhnenden Lauf über Plätze und durch Schulen fort. Angesichts der zunehmenden rechtsextremen Gewalt und der oft offen präsentierten Islamfeindlichkeit ist es wichtig, dass noch mehr von seinen multikulturellen Friedensabdrücken in deutschen Städten entstehen.
Übrigens: Wer genau hinschaut, sieht innerhalb des Ringes den Engel ...:
Was ist der Engel der Kulturen?
Es der interreligiöse Engel des Künstlerpaares Carmen Dietrich und Gregor Merten, eine ringförmige Skulptur- ein mobiles Zeichen, das seinen Abdruck an vielen Orten Deutschlands hinterlässt
Ein-Blick in die "Werkstatt": hier 

Aber es gibt nicht nur den großen Radengel, sondern dieser Engel lässt sich als Bodenintarsie nieder und verwandelt 50-Cent-Münzen in Engelgeld.

Die Homepage des Engels
  
Ältere Berichte
Die Abrahamkarawane im Jahre 2010 nach Istanbul

Vom 3. -31. Mai 2010 war im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR 2010 der Engel der Kulturen in der Abraham-Karawane unterwegs, und zwar ging es von Essen über  Marl, Augsburg, Pècs (Ungarn), Sarajevo, Skopje (Makedonien) nach Istanbul und über Dubica, Banja Luka (Bosnien & Herzegowina) zurück nach Augsburg.
Angesichts der immer noch sichtbaren Zerstörungen auf dem Balkan wurde mit dem Engel der Kulturen der Friedensgedanke zwischen den Kulturhauptstädten vom Ruhrgebiet durch den Balkan bis in die Türkei ein gemeinsames symbolisches Band gespannt. Für die Abrahamsreligionen bleibt die Versöhnung zwischen den verschiedenen Glaubens- und Lebensweisen eine unaufhörliche Verantwortung. Die Abraham-Karawane mit ihrem Rad-Engel erinnerte daran.

Der Engel der Kulturen als Bodenintarsie:
Beispiele von Schulen, Synagogen, Kirchen, Gemeindehäusern
Hildegard-von-Bingen-Gymnasium, Köln / Unesco-Schule Essen /  Jahrhunderthalle Bochum  / Unesco-Schule Gesamtschule Ückendorf, Gelsenkirchen / Berufskolleg Ehrenfeld, Köln /  Pestalozzi-Realschule, Bochum-Wattenscheid / Berufskolleg Am Haspel Wuppertal / Nacht der offenen Gotteshäuser, Marl / Herz-Jesu-Kirche, Dorfplatz, Bergisch Gladbach-Schildgen, Bremen, Oberschule Koblenzer Straße / Gladbeck, Martin-Luther-Forum / Essen, TRIMET / Weilerswist, Gesamtschule /Augsburg, Hohes Friedensfest, Martin-Luther-Platz / Saarburg, St. Laurentius / Herne-Wanne-Eickel, Christuskirche /  Essen, Erlöserkirche / Bad Oldesloe, Auf der Hude / Bonn, Deutschlandfest und NRW-Tag, Eingang zum Hofgarten / Dortmund, Pauluskirche / Essen, Fatih-Moschee, DITIB Essen
Im Rahmen der Abraham-Karawane zu den Kulturhauptstädten Europas 2010:
Am Salzmarkt Essen / Agoston-Platz Pécs, Ungarn / Alte Synagoge Sarajevo / Schule des 26. Juli, Skopje-Shutka, Makedonien / Lisesi Büyükcekmece, Istanbul / Mittelschule Nikola Teska, Kozarska Dubica, Bosnien & Herzegowina / Kloster Maria Stern, Banja Luk, Bosnien & Herzegowina, Rathausplatz Augsburg, Herz-Jesu-Kirche, Dorfplatz