Samstag, 27. Oktober 2018

Udo Tworuschka: Praktische Religionswissenschaft als dialogische Wegbereitung


Udo Tworuschka  (geb.1949 in Seesen) ist ein engagierter Religionswissenschaftler und Religionspädagoge. Seine Arbeit zielt darauf ab, dass  der Religionswissenschaft insgesamt mehr Aufmerksamkeit im Kontext der Nachbardisziplinen, aber auch in der interessierten Öffentlichkeit zukommen sollte. Als Praktische Religionswissenschaft dient sie verstärkt der Vermittlung und Erweiterung des Verständnisses von Religion und Religionen. Sie sieht sich dabei als dienende und Orientierung gebende Erkenntnislehre.  

Bahnbrechend  war Tworuschkas Zusammenarbeit mit dem Kölner Orientalisten Abdoldjavad Falaturi. Beginnend 1986 entstand hier über mehrere Jahre die erste kritische Analyse von Schulbüchern zum Islam, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in einigen  europäischen Ländern. Seine Tätigkeit an der Universität zu Köln, setzte er als Professor für Religionswissenschaften  von 1993 - 2011 an der Universität Jena fort. 
INTR°A-Projektpreisverleihung
2012 in Wesseling

Udo Tworuschka gehört auch zu den
Mitbegründern der  Interreligiösen Arbeitstelle (INTR°A)
die sich als dialogische Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis versteht.

International bekannt geworden ist er als Wissenschaftler auch durch die Publikation und Herausgabe vieler Bücher zu Themen der Religion(en) und ihrer praktischen Vermittlung.  Viele dieser Titel erarbeitete er zusammen mit seiner Frau Monika, die selbst Religionswissenschaftlerin ist und neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit auch Kinder- und Jugendbücher verfasst hat.
Mehr zu Monika Tworuschka: hier
All diese Veröffentlichungen haben eine doppelte Zielrichtung: 
Vertiefung und Erweiterung von Sachkompetenz bei der Begegnung mit anderen religiösen Traditionen und Umsetzung dieser Erkenntnisse in die Praxis von Schule und allgemeiner Bildung.
Neben der Vorstellung anderer Religionen und wichtigen religionswissenschaftlichen Konzeptionen sowie bekannten Religionswissenschaftlern ist darum die didaktische Hinführung für Studierende und Interessierte im Sinne des interreligiösen Lernens besonders wichtig. 


         Veröffentlichungen (Auswahl)         
 Kleine Zusammenstellung von Buchbesprechungen: 

Veröffentlichungen zusammen mit Monika Tworuschka




Donnerstag, 25. Oktober 2018

Rafik Schami - weil Orient und Okzident zusammengehören

Rafik Schami auf der Frankfurter Buchmesse 2017
(Wikipedia)
Rafik Schami wurde am 23. Juni 1946 in Damaskus geboren. Er wuchs im christlichen Viertel der Altstadt auf, studierte Chemie und wollte Lehrer und Schriftsteller werden. Vor dem Militärdienst und wegen der Angst vor der Zensur seiner Veröffentlichungen in Syrien floh er zunächst in den Libanon. 

1971 kam er nach Heidelberg, wo er 1979 promovierte.
1982 verließ er jedoch seine Arbeit in der chemischen Industrie und lebt seitdem als freier Schriftsteller. Er gehört zu den Mitbegründern der Literaturgruppe "Südwind". Der dichterische Durchbruch kam 1989 mit »Erzähler der Nacht«.
2004 erschien der Roman »Die dunkle Seite der Liebe«, der von der Literaturkritik hoch gelobt wurde. 

Seine Werke sind bisher in 24 Sprachen erschienen. Er zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern deutscher Sprache.
So wurden ihm zahlreiche Literaturpreise verliehen, u.a.

  • der Hermann-Hesse-Literaturpreis 1994
  • der Preis der Deutschen Schallplattenkritik 1995 und 1996 
  • der Prix de Lecture à deux voix 1996
  • Hans-Erich-Nossack-Preis und Storytelling World Award 1997 
  • der Heidelberger Leander für Kinderliteratur 2002
  • der Weilheimer Literaturpreis und
    der Kunstpreis Rheinland-Pfalz 2003
  • Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund 2007
Homepage von Rafik Schami: hier

In seinem Buch Damaskus im Herzen und Deutschland im Blick (München: [Hanser 2006], dtv TB 2012, 3. Aufl.) gibt es ein Kapitel: Von der Flucht eines ProphetenDort begeistert ihn die interkulturelle Kraft Goethes:  
Rafik Schami auf der Frankfurter Buchmesse 2014
„Man ist geneigt zu denken, Goethe sei während oder vor der Arbeit an seinem kleinen literarischen Juwel in den Orient gefahren, doch er war nur zwischen Weimar, Wiesbaden, Frankfurt und Heidelberg hin und her gependelt. Er vermochte aber durch die Magie der Literatur besser als das Heer heutiger wichtig tuender Journalisten in Kairo, Damaskus oder Tel Aviv den Orient zu verstehen und zu vermitteln. Das ist die unfassbare Magie der Literatur. Und dennoch ist dieses Juwel weder orientalisch noch okzidentalisch geworden. Die Poesie schaukelt zwischen beiden Stühlen und widerspiegelt so auch meine Seele. Ich müsste mein Herz zerreißen, wenn ich trennen wollte, was sich in mir aus Ost und West, Orient und Okzident vereinigt hat. Und ich konnte auch nach der tausendsten Wiederholung noch immer ausrufen:
Wer sich selbst und andre kennt
Wird auch hier erkennen:
Orient und Okzident
Sind nicht mehr zu trennen.
Sinnig zwischen beiden Welten
Sich zu wiegen lass ich gelten;
Also zwischen Ost- und Westen
Sich bewegen, sei's zum Besten!“

West-östlicher Divan, Nachtrag zum Divan , 1825/26

Diese Worte Goethes - aus dem Nachtrag zum Diwan 1825/26 geschrieben - zeigen die Verwobenheit des Westens mit dem Osten, die in Rafik Schamis Veröffentlichungen immer wieder zum Ausdruck kommen. Zugleich nimmt der Dichter und Erzähler junge und ältere Leser/innen mit in andere Welten ...



Rafik Schami: "Wie sehe ich aus?", fragte Gott 
Mit Illustrationen von Sandra Beer.
Leipzig: edition chrismon (EVA)
2014, 3. Aufl., 62 S.
Verlagsinformation: hier

Gott ist im Blick auf seine Schöpfung etwas unsicher geworden. Deshalb möchte er wissen, wie seine Geschöpfe ihn sehen.  Ob Wolke,  Schmetterling, Fisch, Schneeglöckchen, Palme, Schildkröte, ein Atom, Jasminblüte, Distelfink, Esel, Maus, Spinne,  Regenbogen, zwei Kinder, ein alter Künstler: 
Die Reaktionen zeigen, wie vielfältig Gott gesehen werden kann. Nur der erwachsene Mensch  gibt eine enttäuschende Antwort ...


Bücher von Rafik Schami - vorgestellt im Kulturmagazin
Perlentaucher
(Zum Weiterlesen die Titel anklicken !)


Markus Köninger / Rafik Schami: Eine Hand voller Sterne. Graphic Novel. (Ab 14 Jahre)

Cover
Beltz Verlagsgruppe, Weinheim 2018
ISBN 9783407823595, Gebunden, 144 Seiten, 16.95 EUR
Mit 300 Abbildungen von Markus Köninger. Drei Jahre lang führt ein Bäckerjunge in Damaskus ein Tagebuch. Er weiß viel Schönes und Poetisches aus dieser schillernden Stadt zu berichten ...

Rafik Schami / Philip Waechter: Sami und der Wunsch nach Freiheit. Roman. Ab 14 Jahre

Cover
Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2017
ISBN 9783407823199, Gebunden, 320 Seiten, 17.95 EUR
Die unglaubliche Geschichte von Sami und seinem abenteuerlichen Leben in den Gassen von Damaskus. Geschichten um Geschichten reihen sich aneinander. Sie alle erzählen von einer innigen Freundschaft ...

Rafik Schami: Sophia oder Der Anfang aller Geschichten. Roman

Cover
Carl Hanser Verlag, München 2015
ISBN 9783446249417, Gebunden, 480 Seiten, 24.9 EUR
Als Mädchen war Sophia heftig in Karim verliebt, dennoch heiratete sie einen reichen Goldschmied. Als Karim jedoch unschuldig unter Mordverdacht geriet, rettete sie ihm das Leben ...

Rafik Schami: Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte ... Oder wie ich zum Erzähler wurde

Cover
Carl Hanser Verlag, München 2011
ISBN 9783446237711, Gebunden, 176 Seiten, 17.90 EUR
Rafik Schami berichtet von seiner Kindheit in Damaskus, als es noch Geschichtenerzähler gab, die im Kaffeehaus ihr Garn gesponnen haben, er zeichnet ein liebevolles Porträt seines Großvaters ...

Rafik Schami: Das Geheimnis des Kalligrafen. Roman

Cover
Carl Hanser Verlag, München 2008
ISBN 9783446230514, Gebunden, 460 Seiten, 24.90 EUR
In Damaskus macht ein Gerücht die Runde: Nura, die schöne Frau des berühmten Kalligrafen Hamid Farsi, sei geflüchtet. Warum hat sie ein Leben, um das viele sie beneiden, hinter sich gelassen? …

Rafik Schami: Abbara. 1 CD

Cover
Steinbach Sprechende Bücher, Schwäbisch Hall 2008
ISBN 9783886989454, CD, 17.99 EUR
Von Damaskus nach Dresden. Rafik Schami erzählt und Günter Baby Sommer trommelt. 65 Min.
Eine Auswahl der schönsten Texte.

Rafik Schami: Der Kameltreiber von Heidelberg.
Geschichten für Kinder jeden Alters (Ab 8 Jahre)

Cover
Carl Hanser Verlag, München 2006
ISBN 9783446207080, Gebunden, 126 Seiten, 15.90 EUR
Mit Illustrationen von Henrike Wilson. Ein Elefant namens Bobo liebt die Maus Susu, die immer so spannende Geschichten erzählt. Das weiße Schwein Albin rettet das Huhn Lila vor der Missgunst der anderen …

Rafik Schami: Die dunkle Seite der Liebe. Roman

Cover
Carl Hanser Verlag, München 2004
ISBN 9783446205369, Gebunden, 896 Seiten, 24.90 EUR
Rafik Schami erzählt die dramatische Geschichte der Liebe zwischen Farid Muschtak und Rana Schahin, die in Damaskus von Verfolgung und Mord bedroht wird. Er spannt einen weiten Bogen über ein Jahrhundert …

Ole Könnecke / Rafik Schami: 
Wie ich Papa die Angst vor Fremden nahm.
(Ab 5 Jahre)

Cover
Carl Hanser Verlag, München 2003
ISBN 9783446203310, Gebunden, 28 Seiten, 12.90 EUR
Die kleine Tochter versteht ihren Papa nicht. Der ist nämlich groß und stark und kann fast alles, sogar zaubern, aber vor Fremden hat er trotzdem Angst. Ihre Freundin Banja stammt aus Tansania …

Rafik Schami: Mit fremden Augen.
Tagebuch über den 11. September, den Palästinakonflikt
und die arabische Welt

Cover
Palmyra Verlag, Heidelberg 2002
ISBN 9783930378449, Gebunden, 148 Seiten, 19.90 EUR
Rafik Schamis Reflexionen über den Jahrhundertkonflikt in Palästina wurden nicht durch den 11. September ausgelöst. Der Autor ist vielmehr mitten in diesem Konflikt geboren, in Damaskus ...

Rafik Schami: Die Sehnsucht der Schwalbe. Für jedes Alter

Cover
Carl Hanser Verlag, München 2000
ISBN 9783446198999, Gebunden, 337 Seiten, 20.35 EUR
Eine Woche lang muss Lutfi an einer syrischen Dorfhochzeit teilnehmen. Viel lieber wäre er schon wieder auf dem Weg nach Deutschland. So aber vertreibt er sich die Zeit ...







CC 

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Monotheismus, Polytheismus und Globalisierung

Sowohl LETRA INTERNACIONAL als auch Revista de Occidente
Letra Internacional 101 Invierno 2008
diskutieren in diesen Heften Entwicklungen des Glaubens, die zum einen der biblischen Tradition nachgehen: Tres vértices. Fragmentos de una reflexión sobre la tradición bíblica (Winter 2008). Zum anderen  beziehen sie sich auf daraus folgende Zusammenhänge. Das betrifft besonders die westliche Entwicklung hin zu einer Universalisierung des Glaubens, hier unter dem bezeichnenden Titel: Politeísmo y globalización (Dezember 2008). Diese beiden wichtigen Beiträge untersuchen näher das Verhältnis von Monotheismus zum Polytheismus.

Montag, 22. Oktober 2018

Zur Wirkungsgeschichte des Zisterzienserordens (aktualisiert)

Mit der großen Zisterzienser-Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum Bonn (Sommer 2017 bis Januar 2018 ) wurde in beeindruckender Weise die europäische Bedeutung dieses Ordens dokumentiert:
LVR-Landesmuseum Bonn (Hg.): Die Zisterzienser: Das Europa der Klöster.
Darmstadt: Theiss (WBG) 2017, Abb., Glossar -
--- Rezension: hier (Buch des Monats August 2017)


Klosterkirche Pontigny (Burgund)

Zisterzienserkirche Pontigny - bewusst ohne Turm

Immo Eberl: Die Zisterzienser. Geschichte eines europäischen Ordens.
Stuttgart: Thorbecke 2002, 616 S. ---- Neuauflage 2007: hier
In der europäischen Kulturentwicklung ist der Zisterzienser-Orden ein Phänomen. Er breitete sich als klösterliche Reformbewegung im 12. Jahrhundert geradezu rasant in ganz Europa aus. Sein entscheidender Promotor ist Bernhard von Clairvaux (ca. 1090 - 1153). Ein Blick in die deutschen Landschaften - besonders östlich der Weser - markiert eindrucksvoll, wie sich aus einer oft menschenfeindlichen Natur durch  Landkultivierung und Architektur Zivilisation entwickelte und gleichzeitig prägend wirkte. Dazu trug auch in erheblichem Maß der weibliche Zweig des Ordens bei.
Vor uns liegt nun eine Gesamtdarstellung der Ordensgeschichte; die nicht bei der Frühzeit stehen bleibt, sondern die Wirkungsgeschichte bis in die Gegenwart auszieht. 

Es ist eine ausgesprochen sorgfältig recherchierte und umfassend aufgebaute Arbeit, der man allerdings noch ein ausführliches Register gewünscht hätte, um die verschiedenen Aspekte dieser Ordensgeschichte und Klöster auch über "Quereinstiege" leichter zu finden als in dem nur grobe Überblicke gewährenden Inhaltsverzeichnis. Dies schiene mir umso wichtiger, als die Geschichte des Zisterzienserordens auch über Europa hinaus bedacht wird. Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Bedeutung der "Weißen Mönche"  im nord- und ostdeutschen Raum sowie in Osteuropa und Skandinavien noch mehr zur Sprache gekommen wäre. Vielleicht geschieht das jedoch durch eine weitere Arbeit des Autors.

Der Rezensent war übrigens mehrere Jahre Pfarrer in Hildesheim, zu dessen Gemeinde das ehemalige Zisterzienserkloster Marienrode gehörte.Seit 1988 hat sich dort ein Benediktinerinnen-Konvent angesiedelt, der die alte klösterliche Tradition wieder aufgenommen hat.
Der  Autor des Bandes ist Immo Eberl, Leiter des Stadtarchivs Ellwangen/Jagst und apl. Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Tübingen, kein Ordensmitglied !
Sein Gesamtkonzept geht von den Anfängen in Frankreich und der Schlüsselrolle des Bernhard von Clairvaux Er zeigt die sich langsam aufbauenden Favoritenrolle, die der Orden bei Fürsten, Grafen und Wirtschaftsleuten bis hin zum Vatikan gewann. Dabei kommen jedoch die Beschreibungen von Spiritualität, Architektur, Kunst, Wissenschaft und Liturgie im Orden keineswegs zu kurz, ja nehmen das Hauptgewicht im vorliegenden Buch ein.
Spannend ist, wie die ersten Entwicklungsphasen bis zum Ende des 13. Jahrhunderts durch andere Tendenzen bereits im Spätmittelalter und in der Reformationszeit abgelöst werden, wie aber auch innere Streitigkeiten der verschiedenen Observanzen und das sich ändernde Weltbild durch Barock, Aufklärung und Säkularisation. Es kommt schließlich zum Niedergang des Ordens und zu seiner teilweisen Auslöschung. Dem folgt erst am Ende des 19. Jahrhunderts ein langsamer Wiederaufstieg, in der die strenge Observanz (vgl. S. 499ff) letztlich die höhere Attraktivität hat, unabhängig davon, dass der Orden zu allen Zeiten gut mit den jeweils modernen Kommunikationsmitteln umzugehen wusste und weiß (Manuskriptverbreitung, Buchdruck, Internet). – Dieses Buch macht es deutlich: Der Zisterzienserorden wird auch in Zukunft zu den gesellschaftlichen Reformkräften gehören, wenn auch nicht mehr so plakativ wie im Mittelalter.

Die Rezension von Reinhard Kirste zum Buch von Immo Eberl erschien zuerst in:
Reinhard Kirste / Paul Schwarzenau / Udo Tworuschka (Hg.): Wegmarken zur Transzendenz.
Religionen im Gespräch, 
Bd. 8 (RIG 8). Balve: Zimmermann 2004, S. 458-459 


Altenberger Dom, Westfenster
--- Mehr zum Zisterzienerorden: hier 
--- Bezug zum
     Benediktiner-Orden: hier
 (Wikipedia)


Buchinweis: Christoph Dartmann:
Die Benediktiner. 
Von den Anfängen
bis zum Ende des Mittelalters.

Urban-TB. Stuttgart: Kohlhammer 2017, 301 S., Abb.  
    Ehem. Abtei Royaumont
    zugleich Cover des Buches von F. LeRoux/H. Gaud
  • Jean-Francois LeRoux-Dhuys / Henri Gaud:
    Die Zisterzienser. Geschichte und Architektur.

    Aus dem Französischen.
    Potsdam: Ullmann 2013, 366 S., Abb.
  • Jens Rüffer:  Die Zisterzienser und ihre  Klöster.
    Leben und Bauen  für Gott. 
     
    Darmstadt: Primus- Verlag 2007, 208 S., Abb.  Buchvorstellung: hier
  • --- Weitere  Literatur zu den Zisterziensern: hier
  • Ehem. Zisterzienserkloster La Chalade (Meuse / Maas)


Ehemaliges Zisterzienserkloster Eberbach
    Zisterzienser-Literatur im Klosterladen Eberbach
    Vgl.: Ralf Frenzel (Hg.):
    Kloster Eberbach. Geschichte  und Wein. 

    Wiesbaden: Tre Torri 2015, 240 S., Abb.
    Frankreich
    • --- M.-Anselme Dimier / Jean Porcher: Die Kunst der Zisterzienser in Frankreich.
      Aus dem Französischen von Gisela Umenhof und Karl Kolb.
      Würzburg: Zodiaque-Echter 1968, 367 S., Glossar, Abb.


    --- Pauline de PrévalUne saison au Thoronet. Carnets spirituels  --- Paris: Seuil 2015, 208 S. 

    Julie Roux (réd.): Les Cisterciens.
    Vic-en-Bigorre: MSM 1998, 2005, 225 S., Abb.

    L'aventure cistercienne débute en 1098, lorsque Robert de Molesme, Albéric et Etienne Harding, animés par la volonté d'un retour à la Règle de saint Benoît, fondent, en un lieu appelé Cistels, leur Novum Monasterium. Avec Bernard de Clairvaux, l'Ordre de Cîteaux multiplie ses fondations. Appréciés des pouvoirs religieux et politiques, grands organisateurs, ceux que l'on a appelés les moines blancs façonnent une théologie mystique originale, tout en ouvrant de nouvelles voies à l'art et à l'architecture. Aujourd'hui encore, les fils spirituels des fondateurs de l'Ordre, membres de la grande famille cistercienne, continuent à en écrire l'histoire.
    ehemaligen Universität der Zisterzienser in Paris 
    Le Collège des Bernardins     

     

    Préface: André Vingt-Trois ---
    hors série , numéro 370  (septembre 2008)










    Reinhard Kirste