Freitag, 25. November 2016

Konfuzius und der Konfuzianismus (aktualisiert)

Konfuzius-Statue,
Gärten der Welt, Berlin-Marzahn
Neben dem Taoismus/Daoismus und dem Buddhismus ist der Konfuzianismus die bedeutendste philosophische Lebensdeutung und Welt-Anschauung in China.
Die Einsichten des Konfuzius/Kungfutse (ca. 551-449 v. Chr.) in Gesprächen mit seinen Jüngern, die sog. Analekten  haben die Weltgeschichte in ihrem Normen- und Werteverständnis wesentlich beeinflusst und prägen das chinesische Denken bis heute.
Man kann darüber streiten, ob der Konfuzianismus im westlichen Sinne als eine Religion oder mehr als eine ausgefeilte Lebensorientierung zu vestehen ist.
Vgl.:  Tilman Spengler:
Ein jeder an seinem Platz.
Ist der Konfuzianismus eine Religion?

(Die Zeit online, 23.03.2007)




Zur Geschichte Chinas
im Kontext des Konfuzianismus
 als ethischer und politischer Philosophie

 Chinesische Feste - Übersicht und Beschreibungen


Japanischer Konfuzianismus
Kiri Paramore: Japanese Confucianism.
A Cultural History.New Approaches to Asian History.
Cambridge, MA (USA): Cambridge University Press   2016, 249 pp.

Rezension: hier
Zugang zu den Quellen
  • Kungfutse: Gespräche. Aus dem Chinesischen übertragen und hg. von Richard Wilhelm.
    Diederichs Gelbe Reihe. Kreuzlingen/München: Hugendubel 2008
  • Jonathan Clements: Confucius. A Biography.
    Thrupp, Stroud (Gloucestershire, UK): Sutton 2004
  • Gregor Paul: Konfuzius. Meister der Spiritualität.
    Herder spektrum 5069. Freiburg u.a.: Herder 2001

Weitere Literatur
  • Joseph A. ADLER. Chinesische Religionen (Rezension).
    Freiburg u.a.: Herder spektrum 5863, 2007
  • David S. Nivison: The ways of Confucianism. Investigations in Chinese Philosophy.
    Chicago / La Salle (Illinois): Open Court 1996 
  • Bryan van Norden (ed.): Confucius and the Analacts. New Essays.
    Oxford (USA / UK): Oxford Univ. Press 2002
  • Thierry Meynard, SJ: The Jesuit Reading of Confucius.
    The First Complete Translation of the Lunyu (1687) published in the West
    Leiden: Brill 2015 --- Information mit Inhaltsangabe ---
  • Shaoping Gan:
    Die chinesische Philosophie.
    Die wichtigsten Philosophen, Werke, Schulen und Begriffe.

    Darmstadt: WBG 1997, S. 46-67,
    Schaubild = S. 54

  • Junhua Zhang: Die schwierige Geburt der Freiheit.
    Eine vergleichende Betrachtung des chinesischen Freiheitsverständnisses
    vor dem Hintergund der französischen und chinesischen Aufklärung.

    Europäische Hochschulschriften, Reihe XXXI, Vol. 448. Frankfurt/M. u.a.: P. Lang 2001

 

Samstag, 19. November 2016

Digitalisierte Bibliotheken - Online Zugänge (aktualisiert)

Die Interreligiöse Bibliothek bietet hier die Möglichkeit, über "Open Access" auf weitere Bibliotheken zuzugreifen, die gute Recherchemöglichkeiten zu Themen der Religion(en), der Philosophie, der Religionspädagogik und der Multikulturalität bieten. 

Digitalisierung historischer und antiker Texte

Sonntag, 6. November 2016

Khalil Gibran - Poet zwischen Orient und Okzident (aktualisiert)

  

Selbstporträt 1911
(wikipedia.en)
Der aus dem Libanon stammende
Khalil Gibran (1883-1931) gehört zu
den großen Persönlichkeiten, die Goethes
Ausspruch im West-östlichen Divan 
(Nachtrag 1825/26) bewusst gelebt haben:

                     Wer sich selbst und andre kennt, 
                     wird auch hier erkennen,
                     Orient und Occident
                     sind nicht mehr zu trennen.
                     Sinnig zwischen beiden Welten 
                     sich zu wiegen, lass ich gelten;  
                     also zwischen Ost und Westen
                     sich bewegen sei's zum Besten.


Den meisten fällt beim Namen Gibran sein berühmtes Werk "Der Prophet" ein, das 1923 in New York zum ersten Mal erschien und schnell zu einem weltweiten Kultbuch wurde. Die Auflagen in vielen Sprachen zeigen an, ,wie umfangreich und existentiel intensiv das Werk dieses Dichters ist.
Auch als Maler hinterließ er bleibende Eindrücke.  Durch sein Leben zwischen der Levante, Europa und Amerika, durch seine Poesie, seine vielen Aphorismen und unnachahmlichen Erzählungen ist er ein wichtiger Brückenbauer auch zwischen den Religionen geworden. Man denke hier nur an sein Jesus-Buch:
  • Jesus Menschensohn. Seine Worte und Taten,
    berichtet von Menschen, die Ihn kannten.

    Olten (CH): Walter 1988, 2. Aufl. ,170 S. u.ö.
    -- Drei Beispiele: hier
  • Vgl. Jean-Pierre Dahdah: Khalil Gibran. La vie inspirée de l'auteur du "Prophète" [1994]. Espaces libres. Paris: Albin Michel  2004
    Deutsch: Khalil Gibran. Eine Biographie
    .
    Düsseldorf: Patmos 1997
Weitere Informationen

Donnerstag, 3. November 2016

Traditionale Religionen der Welt - Annäherungen

Lebensbaum
aus Orissa (Indien)

Die traditionalen ("traditionellen") Religionen haben die Geschichte der Menschheit ganz wesentlich beeinflusst und sind auch für die großen Weltreligionen von großer Bedeutung. Sie wirken stark bis in die Gegenwart hinein und spielen auch in der estorischen Szene eine wichtige Rolle. Diese religiösen Traditionen werden oft nicht korrekt als Naturreligionen oder Stammesreligionen bezeichnet.

Ihre geografische Ausbreitung ist meist auf eine Region oder auf bestimmte Volksgruppen beschränkt. Die meisten dieser Religionen sind zugleich Kulturen ohne Schrift, aber mit einer weit reichenden (Bild-)Symbolik und vielfältigen Ritualen. Auf den einzelnen Kontinenten lassen sich bei diesen Völkern dennoch gemeinsame Grundstrukturen entdecken.

Die vorliegende Zusammenstellung kann angesichts der Vielfältigkeit dieser religiösen Traditionen nur als ein erster Zugang dienen.  


 Kleine Bildergalerie

 Allgemeines und Übersichten 



Afrika
  • Oxford Bibliographies: African Traditional Religion 
  • Edith Broszinsky-Schwabe: Kultur in Schwarzafrika.
    Geschichte - Tradition - Umnruch - Identität. Köln: Pahl Rugenstein 1988
  • Anthony Ephirim-Donkor: African Spirituality. On Becoming Ancestors.
    Trenton, NJ / Asmara, Eritrea. Africa World Press 1997
  • Afrika-Museum Nijmegen (NL)

Amerika 
  • Indianer Amerikas: Nordamerika und Lateinamerika (indígenas) --- (www.wissen.de)
  • Indianer Nordamerikas (Wikipedia) 
  • Inuit ("Eskimos") --- Planet Wissen
  • John R. Farella: The Main Stalk. A Synthesis of Navajo Philosophy.
    Tucson, Arizona: The University of Arizona Press 1990, 2. Aufl.
  • Arlene Hirschfelder / Paulette Molin: The Encyclopedia of Native American Religions.
    New York / Oxford: Facts on File 1992, XII, 367 S., Abb., Index
  • Philippe Jacquin: Indianerland. Ravensburg: Ravensburger TB 9, 1990
  • Michaela Kaiser (Hg. und Übers. aus dem Amerikanischen): Was zwischen Sonne und Mond geschah. Indanische Mythen udn Märchen. GTB 1103. Gütersloher Verlagshaus 1988
  • Hanns J. Prem: Geschichte Alt-Amerikas. Oldenbourg Grundriss der Geschichte.
    München: Oldenbourg 1989
  • Steve Talbot: Indianer in den USA. Unterdrückung und Widerstand. Berlin: Dietz 1988 
  • Dennis und Barbara Tedlock (Hg.): Über den Rand des tiefen Canyons. Lehren indianischer Schamanen. DG 17. Köln: Diederichs 1983, 4. Aufl.

Asien


 Ozeanien / Pazifik

Australien: Aborigines
  • Aborigines (Planet Wissen)
  • Ronald M. and Catherine H. Berndt: The World of the First Australians.
    Aborigial Life: Past and Present. Canbera: Aboriginal  Studies Press 1992

Europa